
Nachhaltigkeit gewinnt immer mehr an Bedeutung und ist inzwischen zu einem entscheidenden Faktor für Verbraucher bei der Wahl eines Produkts oder einer Marke geworden.
Laut einer Studie von Deloitte bevorzugen 62 % der Verbraucher nachhaltige Produkte. Zusätzlich verbinden 68 % nachhaltigen Konsum mit höherer Qualität. Doch was bedeutet es überhaupt, dass ein Artikel wirklich nachhaltig ist? Karton gilt als „gut“, Kunststoff als „schlecht“ – dabei geht echte Nachhaltigkeit weit darüber hinaus.
In diesem Artikel analysieren wir den Fall von BIC, einem Referenzunternehmen im Bereich Ökologie, und zeigen, warum ein Kugelschreiber aus Kunststoff verantwortungsvoller sein kann als einer aus natürlichen Materialien.
· Faktor 1: Der Lebenszyklus
Um ein Produkt als nachhaltig einzustufen, braucht es eine ganzheitliche Betrachtung des Lebenszyklus von Anfang bis Ende. Das umfasst alles – von der Gewinnung des Rohmaterials bis zur Entsorgung des Produkts.
Bei der Herstellung setzt BIC stets auf Materialeffizienz und bevorzugt Designs, die nur das Nötigste verwenden. Es geht nicht darum, Kunststoff zu eliminieren, sondern ihn durch Ökodesign zu optimieren und das Gewicht der Artikel zu reduzieren. Mit diesem Reengineering-Ansatz sparte BIC in einem einzigen Jahr 870 Tonnen Rohmaterial ein.
Außerdem ist das umweltfreundlichste Geschenk dasjenige, das nicht weggeworfen wird. Ein Kugelschreiber, der nach zwei Tagen versagt, löst nur neuen Konsum aus. Wahre Nachhaltigkeit ist Effizienz. Daher ist Qualität entscheidend – so wie beim BIC Cristal Kugelschreiber, der für eine Schreiblänge von bis zu 3 km ausgelegt ist.
· Faktor 2: Regionalität
BIC integriert Umweltbewusstsein in seine gesamte Wertschöpfungskette. Einer der größten Treiber von CO₂-Emissionen ist der transkontinentale Transport. Deshalb setzt BIC auf regionale Produktionsstandorte in Europa, darunter Tarragona (Spanien) und Samer (Frankreich).
Diese Strategie regionaler Fertigungszentren bringt das Produkt näher an die lokalen Märkte. BIC optimierte seine Logistik und reduzierte den Luftfrachteinsatz drastisch. Das Ergebnis: 6 % weniger Transportemissionen im Vergleich zum Vorjahr.

· Faktor 3: Zertifizierungen und Transparenz
Viele Unternehmen greifen auf Greenwashing zurück – eine Marketingstrategie, um ökologisch verantwortungsvoll zu wirken, obwohl sie es nicht sind. BIC belegt sein Engagement mit externen Zertifizierungen:
- Durch Produktzertifizierungen trägt das Unternehmen das NF Environment Siegel für 17 Produktreferenzen.
- Ein nachhaltiges Unternehmen prüft auch seine Lieferanten. BIC lässt 95 % seiner strategischen Lieferanten durch EcoVadis bewerten. Die Durchschnittspunktzahl liegt bei 60/100 – weit über dem Branchendurchschnitt.
· Faktor 4: Von der Wegwerfkultur zur Kreislaufwirtschaft
Der Übergang zur Kreislaufwirtschaft ist der entscheidende Schritt für umweltschonenderen Konsum. Dabei geht es nicht nur um Recycling am Ende des Lebenszyklus. Auch Materialinnovationen und saubere Energien in der Produktion spielen eine zentrale Rolle.
Das Carbon Disclosure Project (CDP) bewertet BIC mit der Note B – eine anerkannte Auszeichnung für Klimaschutzengagement und den Aufbau einer Kreislaufwirtschaft.
- Ein Produkt ist nachhaltiger, wenn seine Fabrik erneuerbare Energiequellen nutzt. BIC betreibt seine Anlagen weltweit bereits zu 92 % mit erneuerbarem Strom.
- Im BIC-Katalog gibt es Kugelschreiber mit Tinten, die bis zu 93 % natürliche Inhaltsstoffe enthalten, sowie Marker mit einem Anteil von 81 %.
- Das Unternehmen fördert die Wiederverwendung mit dem neuen BIC® EZ Load Feuerzeug. Es ist nachfüllbar und erzeugt bis zu 15.000 Flammen – ein wichtiger Schritt in Richtung Nullabfall.
- Nicht jeder Kunststoff ist gleich. In der Fabrik in Samer (Frankreich) stammen bereits 43 % des verarbeiteten Kunststoffs aus recyceltem Material.
Der Fall BIC macht deutlich: Ein Kugelschreiber aus Kunststoff kann ökologisch überzeugen. Regionale Fertigung, lange Haltbarkeit und erneuerbare Energie machen ihn zur verantwortungsvolleren Wahl gegenüber Alternativen aus „natürlichen“ Materialien mit unklarer Herkunft.
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Lena Küpper ist redaktionelle Mitarbeiterin bei Gift Campaign und Marketing-Spezialistin. Sie teilt mit Ihnen alle Neuheiten, Tipps und Trends rund um Werbegeschenke, um Sie bei der Umsetzung Ihrer Kommunikationsstrategie mit Werbeartikeln zu unterstützen.
